Bedini Motor

Neuartiger elektromotorischer Antrieb eines Spielzeugautos mit gepulstem Gleichstrom und ungewöhnlichem Effizienzverhalten durch Ansteuerung per Meißnerschaltung

Zunächst die Einzelteile und Erläuterungen zum untersuchten Funktionsmodell : Das erste Bild zeigt ein hölzernes Fahrgestell mit Rädern, einem auf montiertem Steppermotor mit angeflanschtem Getriebe und einer montierten Lampenplatte. Davor steht ein kleiner 12 Volt-4,5 AH starker Blei-Gel-Akku, sowie ein bewusst überdimensioniertes Milliamperemeter zur deutlichen Anzeige des Stromverbrauchs bei Betrieb.

Hier nochmal ein Gesamtbild aller wichtigen Fahrzeugteile:

Das dritte Bild zeigt den Gesamtzusammenbau für den Testfahrbetrieb noch mit einem Multimeter:

Die gesamte Einheit ist fahrtüchtig und demonstriert beim Fahren ein ungewöhnliches Energieverhalten wie folgt. Der Steppermotor muss hier noch mit der Hand angeworfen werden. Dann wird das Fahrzeug auf den Boden gestellt und fährt mit der Energie von 140 mA bei 12,5 Volt mehrere Runden.

Während des Betriebes werden mit dem Kabelfernschalter (siehe Bild 2) beide LED Lampen als Last zugeschaltet.

Dabei kann man beobachten, dass das Fahrzeug etwas schneller wird ( 20 Motorumdrehungen pro Minute schneller), das Motorgeräusch wird ruhiger und der Stromverbrauch sinkt um 15 mA siehe Bilder und Videokurzfilm. Fazit: Bei höherer Gesamtleistung ist ein geringerer Gesamtverbrauch möglich, wenn Elektromotoren so angesteuert werden wie in diesem Modell ! ! Wir haben wir es hier mit einem interessanten physikalischen Phänomen zu tun, das uns in die Lage versetzt, elektromotorisch betriebene Geräte mit wesentlich geringerer Energie betreiben zu können, als wir es bisher gewohnt sind. Eine Begründung für dieses Verhalten der Kleinmaschine läßt sich finden, wenn man bedenkt , dass alle herkömmlichen Elektromotoren die Wirkungsgrad-Differenzenergie in Wärme umwandeln. Genau dies wird hier mit dieser Art der Ansteuerung sehr stark verringert, da ein Rückspannungspuls der integrierten Spulen über eine Meißnerschaltung wiederverwendet wird als Nutzenergie, um z. Bsp. die beiden LED-Lampen zu betreiben, oder gar einen zweiten Betriebsakku während der Fahrt aufladen zu können. Bei bipolarer Ansteuerung durch eine neue Elektronik werden von beiden Halbwellen die Rückspannungspulse zur Nutzung ausgekoppelt, so daß eine Verdoppelung der Energieminderung zu erwarten ist. In allen Bedinigeräten wird dieses Schaltungsprinzip schon seit langem angewendet und kann damit in einem Akku-Elektrolyten sogar mehr Energie erzeugen als zum Betrieb der Energizer benötigt wird.