Gemeinschaftsgarten

Gemeinschaftsgartenprojekt „Rote Rübe“ im Stadtteil  Rumphorst

  • Auf einer Ackerfläche von ca. 6000 qm ist nach Vorplanungen Ende des Jahres 2019 im März 2020 der Spatenstich für das Gartenprojekt „Rote Rübe“ von Roland Rietkötter erfolgt. Schon bei den vorbereitenden Arbeiten für das Projekt, traten Interessenten an Roland heran und pachteten die ersten Flächen. Bis Ende Juli waren schon ein Großteil der Parzellen vergeben und die Anbauflächen erstrahlten in den buntesten Farben. Viele verschiedene Gemüsesorten, Kräuter, kleine Obststräucher, eingestreute Blumenwiesen für die Insekten und die variantenreich gestalteten Parzellen, verleihen dem Gemüsegarten ein schon von weitem ins Auge fallendes,  leuchtendes Erscheinungsbild. Dutzende Insektenarten unter anderem viele Wildbienen freuen sich über das große Angebot an Nektarpflanzen.
  • Die „Rote Rübe“ steht für die Anbindung des Menschen an die Natur. Mit allen Sinnen Erfahrungen sammeln, einen Teil der Ernährung mit hochwertigen und selbst angebauten Lebensmitteln erzielen, von denen man sicher ist dass diese so produziert wurden um unseren Körper bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig kann der so wichtige Austausch in einer Gemeinschaft aufgebaut werden, der ja gerade während der sogenannten „Coronapandemie „ oftmals völlig verloren gegangen ist oder sich auf Onlinekommunikation reduziert hat. Jeder aus der Gemeinschaft kann von der Bodenvorbereitung, über die Aussaat, Pflege der Pflanzen, des Bodens und der fleißigen, oftmals unsichtbaren Helfer und Mikroorganismen, bis zur Ernte seine eigenen Erfahrungen sammeln. Jeder kann seine Nahrung selber anbauen. Fehler sind erlaubt und schnell wieder vergessen, da die Natur uns schnell wieder reich beschenkt und auf andere Gedanken kommen lässt.
  • Menschen von 1 bis über 70 Jahren Lebenserfahrung gärtnern gemeinsam und tauschen Erfahrungen aus. Neue kleine Projekte entstehen aus dem Projekt und bereichern Alle. Gemeinsam werden Sonnenuntergänge und auch Regenschauer genossen. Regelmäßige Treffen und Gedankenaustausch stärken den Zusammenhalt. Saatgut und Produkte können getauscht werden, da meist alles in ausreichender Menge vorhanden ist.
  • Es gibt nur wenige Nutzungsbedingungen, damit sich jeder möglichst frei entfalten kann. Lediglich chemische Hilfsstoffe jeglicher Art sind nicht anzuwenden, zum Schutz der Natur und uns selber.
  • Auch Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und alle Erholungssuchenden, die am Gelände vorbeikommen, freuen sich über die bunte Vielfalt und genießen den Anblick. Durch solche kleinen Projekte gewinnt das ganze Quartier an Lebensqualität. Nachmachen ist unbedingt erwünscht. Falls Mitmenschen kleine Projekte im eigenen Garten oder in kleineren Gemeinschaften umsetzen möchten, kann Roland sie hierbei gerne unterstützen.